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TENA Lady mit attraktiver Mehrwertpromotion

Auffällige TENA Lady Aktionspackungen mit bis zu 25 Prozent mehr Inhalt sorgen zwischen August und Oktober für maximale Aufmerksamkeit am POS. Die attraktiven Sondergrößen steigern Abverkauf und Umsatz durch eine intensivierte Verwendung. Ein farbenfrohes Promotionsdisplay mit Strahlkraft pusht die Abverkäufe im Handel zusätzlich.

Die Packungen der TENA Lady Ultra Mini, Discreet Mini, Normal und Extra enthalten ab August zwischen zwei und sieben Einlagen gratis* – und bieten damit bewährte TENA Qualität im Vorteilspack. Die Mehrwertpromotion wird durch attraktive Aktionspackungen gestärkt. Ein gut sichtbarer Störer auf der Vorderseite macht auf die Gratiszugabe aufmerksam. Die TENA Lady Value Packs sorgen für starke Uplifts durch höchste Verbraucherzufriedenheit. Bei einer vergleichbaren Promotion im vergangenen Jahr stieg der Umsatz im Promotionszeitraum um 11 Prozent.** Zur aufmerksamkeitsstarken Zweitplatzierung am POS steht ein farbenfrohes Aktionsdisplay im Look & Feel der Kampagne zur Verfügung. Der Shopper-Vorteil „Bis zu +25% Inhalt gratis!“ ist groß und deutlich ausgelobt. Die TENA Lady Mehrwertpromotion läuft noch bis Ende Oktober.

Reichweitenstrake 360 Grad-Unterstützung

Das TENA Lady Sortiment wird darüber hinaus mit breiten Kommunikationsmaßnahmen unterstützt. Ein TV-Spot mit sechsmonatiger Ausstrahlung, eine reichweitenstarke Anzeigenkampagne, Online-Werbung und Presseartikel machen die Vorteile der TENA Lady Produkte bekannt. Darüber hinaus werden dem Endverbraucher kostenlose Samplings angeboten. Der Online-Service www.zurueck-zu-mir.de bietet Frauen mit Blasenschwäche individuelle Tipps, Ratschläge und Produktberatung. Auf Facebook gibt Mental Coach Antje Heimsoeth Verbraucherinnen Tipps, um neue Energiequellen zu erschließen – gerade wenn der eigene Körper nicht immer so möchte, wie man selbst.

* TENA Lady Ultra Mini 28+7 Slipeinlagen, TENA Lady Discreet Mini 20+4 Einlagen, TENA Lady Normal 12+3 Einlagen, TENA Lady Extra 10+2 Einlagen+
** Nielsen, LEH+DM, Umsatzzuwachs in % im Promotionzeitraum KW 46-51 2016 vs. Ø-Umsatz Vorperioden (Standardware) KW 30-34 2016

VPB: 2017 schon Bauunterlagen einfordern!

Zum Jahreswechsel tritt das neue Bauvertragsrecht in Kraft. Es bringt viele Vorteile für private Bauherren, so der Verband Privater Bauherren (VPB). Zum Beispiel haben Bauherren als Verbraucher dann erstmals das Recht auf die Herstellung und Herausgabe konkreter Pläne und Berechnungen für ihr zukünftiges Haus. Die sind nötig, um beweisen zu können, dass das Haus geltendem Recht entspricht. Der VPB rät dazu, die Herstellung und Übergabe der Pläne bereits jetzt in diesem Jahr fest in den Vertrag aufnehmen zu lassen. Da beim Schlüsselfertigbau Baufirmen und Bauherren Vertragsgestaltungsfreiheit genießen, können sie vereinbaren, was sie wollen. Bauherren sollten sich nicht hinhalten lassen: Alles, was ab 1. Januar 2018 Pflicht wird, können Baufirmen, bei etwas gutem Willen, heute schon leisten.

VPB: Kaum Zuschüsse zur Sanierung von Ferienwohnungen

BERLIN. Die Sommerferien sind da. Millionen Deutsche verreisen und manche beschließen angesichts teurer Unterkünfte, sich endlich selbst eine eigene Ferienimmobilie zuzulegen. Im Prinzip ist das eine gute Idee, so der Verband Privater Bauherren (VPB), denn in Niedrigzinszeiten kann eine Immobilie in guter Lage auf Dauer im Wert steigen. Außerdem bietet sie in der Hochsaison ein sicheres Quartier und lässt sich, sofern sie attraktiv liegt, sogar vermieten.

Einzelimmobilien müssen in der Regel selbst verwaltet werden. Das setzt regelmäßige Kontrollen und persönliche Präsenz voraus oder einen professionellen Haussitting-Service, der natürlich einiges kostet. Ist die Wohnung Teil einer Wohnungseigentumsanlage, werden die Käufer Mitglieder der Eigentümergemeinschaft, mit allen Rechten und Pflichten. Dazu gehören auch das Hausgeld, das sie monatlich bezahlen müssen und aus dem die laufende Instandsetzung finanziert wird, sowie eventuelle Umlagen für größere Sanierungsarbeiten. Sehr gut überlegen sollte man sich, ob man Bruchteilseigentum erwirbt. Hier erwirbt man nur einen ideellen Anteil am Grundstückseigentum.

Vorsicht bei älteren Ferienwohnanlagen, warnt der VPB. Sie sind in die Jahre gekommen und müssten dringend modernisiert werden. Auch die Anpassung des energetischen Standards ist meist sinnvoll, denn viele Ferienwohnungen waren ursprünglich nur für den Sommeraufenthalt konzipiert.

Die neuen geschlechter-spezifischen Pants von TENA

Die neuen TENA Lady Pants Plus und die neuen TENA MEN Active Fit Plus ermöglichen es dem Handel, perfekt auf die geschlechter-spezifischen Bedürfnisse der Kunden einzugehen. Die unterwäscheähnlichen Produkte sind speziell an die Anatomie von Frauen und Männer angepasst und zeichnen sich selbst unter figurbetonter Kleidung nicht ab. Umfangreiche Kommunikationsmaßnahmen schaffen ab September beste Voraussetzungen für ein Umsatzplus im Handel.

Das Pants-Segment bietet dem Handel nach wie vor ein immenses Umsatzpotenzial. Die Kategorie legt kontinuierlich mit einer durchschnittlichen Wachstumsrate von 28 Prozent pro Jahr zu.(1) Hochrechnungen bescheinigen Pants-Produkten ein Umsatzpotenzial von mehr als 100 Millionen Euro bis zum Jahr 2020.(2) Bereits im vergangenen Jahr lag der Umsatz bei 42,5 Millionen Euro.(3)

VPB: Haus muss aufs Grundstück passen

Viele Bauherren schließen heute Hausbau-Verträge ab, ohne zu wissen, ob das Haus, das sie ausgesucht haben, auf ihrem Grundstück überhaupt gebaut werden kann und darf. Das beobachten die Sachverständigen des Verbands Privater Bauherren (VPB) immer wieder. Häufig unterzeichnen die Bauherren Verträge, in denen Planungs- und Bauleistungen untrennbar miteinander verknüpft sind – ein und derselbe Anbieter baut das Haus und lässt es auch genehmigen. Was viele Bauherren als Arbeitserleichterung empfinden, entpuppt sich als Falle. Nicht geregelt wird in diesen Verträgen nämlich, was passiert, falls das gekaufte Haus gar nicht auf dem dazugehörigen Grundstück gebaut werden darf, etwa weil es zu groß ist. Dann haben die Bauherren ein Problem, denn sie dürfen nicht bauen, kommen aber auch nicht ohne Weiteres wieder aus dem Bauvertrag heraus. Der VPB rät deshalb: Die Aufträge zur Planung und zum späteren Bau des Hauses getrennt vergeben. Also erst das Objekt planen und genehmigen lassen und dann eine Baufirma suchen, die das genehmigte Haus auf dem Grundstück baut. So passt alles zusammen.

VPB kritisiert: Berufszulassungsregelung für Verwalter von Wohnimmobilien nicht ausreichend!

BERLIN. Kurz vor Ende der 18. Legislaturperiode hat der Bundestag gestern Nacht die lange und auch vom Verband Privater Bauherren (VPB) geforderte Berufszulassungsregelung für Wohnungseigentumsverwalter beschlossen. Sie soll ab etwa Mitte 2018 gelten.

Die Neuregelung bleibt nach Ansicht des VPB allerdings weit hinter den Erfordernissen des Alltags zurück. So gibt es für Wohnungseigentumsverwalter und Immobilienmakler, aber auch für Mietwohnungsverwalter in Zukunft zwar eine Versicherungspflicht und auch eine Pflicht zur Fortbildung, der im ursprünglichen Gesetzesentwurf vom September 2016 noch vorgesehene Sachkundenachweis für alle Branchenneulinge entfällt aber.

Nach dem neuen Gesetz reichen in Zukunft bereits 20 Stunden Fortbildung aus – innerhalb von drei ganzen Jahren! Der VPB kritisiert das als absolut unzureichend, denn

VPB rät: Stockt bei Gemeinschaften der Bau, hilft der Unabhängige

Baugemeinschaften starten oft mit großem Enthusiasmus. Freunde tun sich zusammen, finden ein Grundstück und beauftragen gemeinsam einen Architekten. Gelingt es dem Planer, alle Wünsche unter einen Hut zu bringen, funktioniert das Bauen meist recht gut, beobachtet der Verband Privater Bauherren (VPB). Ist der Planer aber selbst Mitglied der Bauherrengemeinschaft und setzt eigene Ideen durch, knirscht es schnell im Kollektiv. Gewinnen die Partner dann auch noch den Eindruck, der Planer habe seine Arbeit nicht im Griff, ist Krach kaum noch zu vermeiden. Damit stockt in der Regel der Bau, Termine verstreichen, Handwerker springen ab, Zusatzkosten sind unvermeidlich. Um das Projekt zu retten, kann es in solchen Fällen hilfreich sein, einen unabhängigen Sachverständigen hinzuzuziehen, rät der VPB. Der neutrale, aber sachkundige Vermittler prüft, wie es weitergehen kann. Er schaut, was vertraglich vereinbart ist, welche Arbeiten noch aussteht und was bereits erledigt ist. In jedem Fall kann er auf Augenhöhe mit den Firmen und dem Planer verhandeln und das Projekt bis zum Ende begleiten.

VPB rät zur vertraglichen Regelung: Kellerpläne und Nachweise übergeben lassen

BERLIN. Keller bauen ist kein Problem, Keller gibt es schließlich vorgefertigt. Das zumindest suggeriert die Werbung. Tatsächlich ist es nicht so einfach, einen Keller zu bauen. Der unterirdische Bauabschnitt muss gut geplant, sorgfältig berechnet und sauber konstruiert werden, damit er wasserdicht ist und lange hält. „Viele Baufirmen bieten in ihren Schlüsselfertigangeboten zunächst Standardkeller an, offerieren dann aber kurz vor Baubeginn für ein paar tausend Euro mehr einen wasserdichten Keller“, beobachtet Dipl.-Ing. Klaus-Peter Frenzel, Sachverständiger beim Verband Privater Bauherren (VPB) und Leiter des VPB-Büros Jena-Saaleland.

Viele Bauherren nehmen das Angebot an – sicher ist sicher. „Vor der Entscheidung, wie ein Keller gebaut werden muss, steht immer das Baugrundgutachten“, erläutert Klaus-Peter Frenzel. „Das gibt Auskunft über die Bodenverhältnisse und klärt, ob ein wasserdichter Keller aus WU-Beton, also eine ‚Weiße Wanne‘, überhaupt nötig ist oder nicht.“

Muss der Keller wasserdicht ausgeführt werden, ist längst nicht jede Firma in der Lage, den Keller auch entsprechend zu bauen.

VPB: 3D-Gimmicks ersetzen nicht die reale Besichtigung

Wer ein Haus oder eine Wohnung sucht, der kennt das Problem: Wochenende für Wochenende, Abend für Abend Besichtigungen in immer neuen Objekten. Das ist Stress pur. Virtuelle Rundgänge sollen diese Anstrengung nun lindern. Basierend auf 360-Grad-Fotos präsentieren Makler zunehmend die Miet- und Kaufobjekte in entspannter Atmosphäre. Das klingt gut, hat aber seine Tücken. Der Verband Privater Bauherren (VPB) hält die virtuelle Besichtigung für nicht ausreichend, um eine Entscheidung für oder gegen ein Objekt zu treffen. Sie liefert allenfalls einen ersten Eindruck vom Innern der Wohnung. Mindestens ebenso wichtig wie das Innere sind aber das Umfeld der Immobilie und das Gemeinschaftseigentum, das zur Eigentumswohnung gehört. Erst wer die Umgebung kennt, weiß, auf was er sich einlässt. Jede Immobilie hat eine Nachbarschaft, sie hat Geräusche und Gerüche. Virtuelle Führungen blenden das aus. Sie sind allenfalls ein Einstieg in den Immobilienkauf. Wenn’s ernst wird, sind zwei bis drei reale Führungen nötig, eine davon mit dem unabhängigen Bausachverständigen, der die Immobilie auf Mängel hin prüft.

Und am Ende: Zwei-Klassen-Medizin – Thomas Postina in seiner PharmInd-Kolumne im Juni 2017

Fast alle im Bundestag vertretenen Parteien haben in den letzten Tagen ihre Wahlprogramme verabschiedet. Nur die Union lässt sich damit noch etwas Zeit. Erst Anfang Juli soll ihr Programm endgültig stehen, heißt es aus der Parteizentrale. In Sachen Gesundheitswesen dürfte die Union das einzige Kontrastprogramm zu den weitgehend übereinstimmenden Vorstellungen von SPD, Grünen und Linken bieten. Diese drei Parteien planen – wenn auch mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten und Akzentuierungen – den Umbau der gesetzlichen Krankenversicherungen in eine Bürgerversicherung,  schreibt PPR-Geschäftsführer Thomas Postina in seiner PharmInd-Kolumne im Juni.

Den geschmeidigsten Übergang  sehen  die Sozialdemokraten vor, deren „paritätische Bürgerversicherung“  zunächst alle bereits gesetzlich Versicherten übernehmen und dann nach und nach die Beamten und sonstige Berufsgruppen  aufnehmen soll. Immerhin bliebe den bisher privat Versicherten die Wahl, ob sie gleich, später oder gar nicht in die Bürgerversicherung wechseln wollen.

VPB: Schneefanggitter zur Straße hin einbauen

Wer denkt schon mitten im Sommer an Schneefanggitter? Bauherren sollten das tun und sie von vornherein bei ihrem neuen Dach vorsehen, rät der Verband Privater Bauherren (VPB). Schneefanggitter sind inzwischen teilweise vorgeschrieben. Vor allem zum Bürgersteig hin hilft ihr Einbau, den Verkehrssicherungspflichten zu genügen, die jedem Hausbesitzer obliegen. Dabei bildet weniger der lockere Neuschnee eine Gefahr, als vielmehr die Eisplatten, in die sich der Schnee durch den Wechsel von Frost und Tauwetter verwandelt. Oder die Eiszapfen, die sich am Schornstein bilden. Lösen sie sich, entwickeln sie sich zu gefährlichen Geschossen mit Durchschlagkraft. Das ist lebensgefährlich für Passanten. Nur Schneefanggitter halten sie verlässlich auf. Der VPB empfiehlt auch das Nachrüsten beim Altbau. Es lässt sich gut mit Reparaturarbeiten am Dach oder der Regenrinne verbinden.

VPB: Bei der Grunderwerbsteuer lässt sich sparen

Die Grunderwerbsteuer gehört zu den Stellschrauben, an denen die meisten Länder seit Jahren zuverlässig immer wieder drehen. Inzwischen kostet die Steuer in einigen Bundesländern 6,5 Prozent vom Kaufpreis der Immobilie. Der Verband Privater Bauherren (VPB) rät, vor dem Kauf einer gebrauchten Immobilie zu prüfen, ob sich der Kaufpreis nicht reduzieren lässt. So können beispielsweise Einbauküchen, Einbaumöbel, ein Gartenhaus, eine eingebaute Sauna, ja selbst das Öl im Tank aus dem Kaufpreis herausgerechnet werden. Für diese beweglichen Extras muss dann keine Grunderwerbsteuer bezahlt werden. Solche Details sollten immer im Kaufvertrag aufgelistet werden. Dabei müssen die angesetzten Preise nachvollziehbar sein, sonst erkennt sie das Finanzamt nicht an. Der VPB rät, die Details mit dem Steuerberater zu klären und sich nicht wegen vermeintlicher Steuerersparnis verleiten zu lassen, Preise zu hoch anzusetzen. In jedem Fall sollten sich die Käufer die Rechnungen für die gesondert veranschlagten Einbauten aushändigen lassen. Übrigens: Ob wie bisher beim Kauf einer Eigentumswohnung die Instandhaltungsrücklage, die für die Wohnung aufgelaufen ist, ebenfalls aus dem Kaufpreis herausgerechnet werden kann, ist eine derzeit offene Frage.

 

VPB rät: Individuelle Baukontrolle statt Standardcheck

BERLIN. Wer baut, der schaut auf die Kosten. Pauschalangebote und „Festpreise“ sind deshalb bei vielen Bauherren beliebt. Sie suggerieren Zuverlässigkeit und versprechen Budgettreue. Der Baualltag allerdings sieht ganz anders aus. Nach Untersuchungen des Verbands Privater Bauherren (VPB) sind Festpreise in der Regel nicht Endpreise. Und bei Pauschalangeboten hängt die Qualität der Offerte maßgeblich vom Umfang des Angebots ab.

Vor allem nach dem Preis und weniger nach Qualität und Inhalt fragen angehende Bauherren auch, bevor sie Baukontrollen beauftragen. Dipl.-Bau-Ing. Volker Wittmann, Bausachverständiger und Leiter des VPB-Büros in Regensburg, wird immer wieder gefragt, wie viele Baustellentermine ein Kontrollpaket umfasst und wie hoch die Pauschale ist. „Baustellenkontrollen lassen sich aber nicht nach „Schema F“ mit Hilfe von Checklisten durchführen. So individuell wie die Häuser sind die Baufirmen“, weiß der Sachverständige. „Die einen arbeiten zuverlässig und verstehen ihr Handwerk, die anderen brauchen deutlich mehr Kontrolle. Im ersten Fall reichen mitunter schon drei bis fünf Baustellenkontrollen aus, im zweiten Fall wird geraten, häufiger zu kontrollieren.“

In keinem Fall lässt sich die Qualität durch Abhaken einer Checkliste bestätigen, was manche Baustellenkontrolleure offerieren.

VPB rät: Vor dem ETW-Kauf Substanz prüfen und Miteigentümer

BERLIN. Wer sich in eine Eigentümergemeinschaft einkauft, der sitzt auf Gedeih und Verderb mit seinen Miteigentümern in einem Boot. Besonders schwierig kann das werden, wenn es einen Mehrheitseigentümer gibt, der das Geschehen in der Anlage dominiert und zum Beispiel selbst dringend nötige Sanierungen verschleppt und vielleicht sogar mit den Umlagezahlungen dramatisch in Verzug gerät, warnt der Verband Privater Bauherren (VPB). Das geht dann zu Lasten der anderen Einzeleigentümer. Zwar können sie bei zwingend erforderlichen Maßnahmen den Uneinsichtigen verklagen, aber den Prozess müssen sie erst einmal führen und auch gewinnen. Im schlimmsten Fall verkommt in der Zwischenzeit die Substanz und die Wohnungen verlieren an Wert. Kaufinteressenten sollten also vor dem Kauf einer ETW nicht nur auf den Preis schauen, sondern genau prüfen, in welchem Zustand das Gemeinschaftseigentum ist, wie es um die Rücklagen steht, wer noch in der Anlage wohnt und ob es einen Mehrheitseigentümer gibt, der zum Problem werden könnte. Im Zweifel rät der VPB: Nicht kaufen!

Labormedizin steigert Effizienz

Berlin – Schnelle und zielgerichtete Labordiagnostik erhöht die Effizienz des deutschen Gesundheitssystems. Darauf hat der Vorsitzende des Berufsverbands Deutscher Laborärzte (BDL), Dr. Andreas Bobrowski, heute in Berlin hingewiesen. „Die eigentliche Wertschöpfung der Laboratoriumsmedizin für das Gesundheitswesen beträgt ein Vielfaches dessen, was für die Erstellung der laborärztlichen Befunde notwendig ist“, sagte er bei der Vorstellung eines neuen Gutachtens des Instituts für Mikrodaten-Analyse (IfMDA).

VPB: Bebauungsplan kann den Verkauf fördern

Bebauungspläne sind geltendes Baurecht. Kommunen regeln damit ihre bauliche Entwicklung. Für manche Bauherren ist die strikte Vorgabe von Grenzen Gängelung, tatsächlich hat ein Bebauungsplan zumindest einen großen Vorteil: Er regelt verlässlich, was gebaut werden darf. Gerade für den Verkauf von Altbauten kann das von Nutzen sein, erläutert der Verband Privater Bauherren (VPB), denn viele Kommunen fördern inzwischen die Nachverdichtung. Ein kleines Siedlungshaus, längst zu bescheiden für heutige Ansprüche, kann so oft erheblich erweitert werden – und wird damit für Käufer interessant, die das Objekt bislang keines Blickes würdigten. Verkäufer älterer Immobilien sollten also vor dem Verkauf klären, wie viel Potenzial das Haus hat. Ein Blick in den geltenden Bebauungsplan, eine Nachfrage beim zuständigen Bauamt, bringen schnell Klarheit und damit eventuell Vorteile beim Verkaufsgespräch. Wer ein Übriges tun möchte, der lässt in einer Bauvoranfrage klären, wie das Haus erweitert oder sogar abgebrochen und durch einen Neubau ersetzt werden darf.

VPB: Vor dem Kauf Sanierungskosten klären lassen

Die Immobilienpreise steigen und steigen. Selbst einfache, unrenovierte Ein- und Zweifamilienhäuser erzielen in den „Speckgürteln“ der Ballungsgebiete inzwischen Höchstpreise. Sogar frühe Fertighäuser finden innerhalb von Tagen Liebhaber. Viele Käufer sind sich gar nicht darüber im Klaren, was auf sie zukommt, beobachtet der Verband Privater Bauherren (VPB). Die Häuser sind oft sehr klein und schlicht und genügen nicht mehr heutigen Ansprüchen. Anbauen oder aufstocken ist aber nur möglich, wenn Statik und Bebauungsplan das erlauben. Der VPB rät dazu, das Objekt vor dem Kauf mit einem unabhängigen Sachverständigen zu besichtigen. Der Experte kann schnell abschätzen, welche Arbeiten und Kosten auf die Käufer nach der Übernahme zukommen. Das sind zunächst die unvermeidlichen Nachrüstpflichten, die nötige Renovierungen sowie die Kosten für eventuelle Umbauten und die energetische Sanierung. Bei einer umfassenden Sanierung kommen oft sechsstellige Summen zusammen, die die Käufer über den Kaufpreis hinaus berappen müssen, um aus der Immobilie ein modernes Heim zu machen.

Dauerthema Lieferengpass – Thomas Postina in seiner PharmInd-Kolumne Mai 2017

Lieferengpässe – und kein Ende. Diesmal ist es Remifentanil, das heftige politische Diskussionen und medialen Aufruhr über die Sicherheit der Arzneimittelversorgung ausgelöst hat. Seit einigen Monaten ist das Narkosemittel in Deutschland nur noch beschränkt verfügbar. Dennoch sind wir weit entfernt von einem Horrorszenarium, mit dem die Medien ihre Interviewpartner konfrontierten: nämlich, dass Operationen nun verschoben werden müssen oder gar unmöglich sind, konstatiert PPR-Geschäftsführer Thomas Postina in seiner PharmInd-Kolumne in der Mai-Ausgabe der Zeitschrift.

Das Bundesinstitut für Arzneimittel (BfArM) wies schleunigst darauf hin, dass genügend Alternativen zur Verfügung stehen und diese Gefahr nicht besteht. Selbst der Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe musste sich dazu äußern und gab Entwarnung.

Viel genutzt hat es nicht. Die üblichen Verdächtigen kamen sofort mit alten Forderungen

VPB: So können Bauherren jetzt schon vom neuen Bauvertragsrecht profitieren!

BERLIN. Das neue Bauvertragsrecht bringt privaten Bauherren mehr Rechte. Es tritt allerdings erst Anfang 2018 in Kraft. Bauherren können aber bereits jetzt von der Gesetzesänderung profitieren, so der Verband Privater Bauherren (VPB), der empfiehlt, die neuen verbraucherfreundlichen Regelungen bereits in diesem Jahr in die Bauverträge hinein zu verhandeln. „Alles, was ab 2018 Pflicht wird, kann schon jetzt vertraglich festgeschrieben werden“, resümiert der VPB-Vertrauensanwalt. Er rät allerdings dazu, sich fachliche Unterstützung beim Aushandeln des Vertrags zu holen. „Ohne diese Beratung wird es auch in Zukunft nicht gehen, denn das Gesetz bleibt in manchem Detail bedauerlicherweise vage“, kritisiert der Anwalt. „Selbst dort, wo etwa näher geregelt wird, was eine Baubeschreibung alles enthalten muss, kann ein Gesetz nicht jedes Detail regeln. Was alles genau enthalten sein muss, um den Anforderungen des Gesetzes zu genügen, wird erst die Rechtsprechung im Laufe der Zeit genauer klären.“ In jedem Fall empfiehlt der VPB Bauherren 2017 zwei Dinge: Keine alten Vertragsbedingungen mehr akzeptieren und den Vertrag vor der Unterschrift vom unabhängigen Experten prüfen lassen.

„Zwar haben Bauherren noch kein Recht auf den ab 2018 geltenden Verbraucherschutz“, erläutert VPB-Vertrauensanwalt Holger Freitag, „aber Baufirmen und Bauherren genießen Vertragsgestaltungsfreiheit. Sie können aushandeln, was sie möchten.“ Bislang ließen sich zwar nur wenige Baufirmen auf Bauherrenwünsche ein. Ab 2018 werden sie es müssen. Seriöse Unternehmer, so beobachten VPB-Berater bundesweit, stellen sich schon jetzt auf das neue Gesetz ein und kommen den Verbrauchern entgegen. „Bauherren sollten sich

VPB informiert zum neuen Bauvertragsrecht: Anspruch auf Herausgabe der Bauunterlagen kommt 2018

BERLIN. „Bisher blieb es weitgehend dem Wohlwollen der Baufirmen überlassen, ob sie Bauherren die Pläne und Unterlagen zu deren Neubau aushändigten oder nicht. Nun wird die Herausgabe der Bauunterlagen geltendes Recht“, resümiert Corinna Merzyn, Hauptgeschäftsführerin des Verbands Privater Bauherren (VPB), die jahrelangen Bemühungen des VPB für mehr Verbraucherschutz. „Damit ist endlich Schluss mit der Ungewissheit der Bauherren, ob ihr eigenes, im Bau befindliches Haus überhaupt geltendem Recht entspricht.“

Das neue Bauvertragsrecht tritt am 1. Januar 2018 in Kraft und gilt dann für alle Bauverträge mit privaten Bauherren. „Mit dieser größten Änderung des Werkvertragsrechts im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) seit 1900 bekommen wir nun erstmals einen veritablen Verbraucherbauvertrag“, erläutert VPB-Vertrauensanwalt Holger Freitag. „Er regelt Neubauten privater Bauherren auf eigenem Boden und gilt auch bei umfassenden Sanierungen für private Bauherren.“

Mit dem Paragrafen 650n BGB haben private Bauherren, die einen Verbrauchervertrag abschließen, der Baufirma gegenüber einen Anspruch auf Herstellung und Herausgabe von Unterlagen für ihr Bauprojekt. Selbst wenn dazu nichts im Vertrag steht, greift das neue Gesetz; der Anspruch lässt sich vertraglich weder einschränken noch ausschließen. Diese Regelung zur Unterlagenherausgabe gilt auch für den Bauträgervertrag.

VPB rät zu Frühjahrscheck für Haus, Garten und Baustelle

BERLIN. Der vergangene Winter hatte es in sich: Zwar kaum Regen, dafür Kälte über Wochen und der eine oder andere Sturm. Dieses Frühjahr lohnt es sich also besonders, das eigene Haus zu prüfen und eventuelle Winterschäden zu beheben. Dabei hilft der Ratgeber „Frühjahrscheck für Haus und Garten“ des Verbands Privater Bauherren (VPB). Er kann kostenlos im Internet heruntergeladen werden unter www.vpb.de, Stichwort „Services“.

Sturmschäden, wie etwa verrutschte Ziegel, sind von unten oft nicht immer sichtbar und zeigen sich mitunter erst nach Monaten. Beispielsweise durch einsickerndes Regenwasser. Steht das Dach offen, dringt bei Regen langsam Feuchtigkeit in die Dachkonstruktion. Bis das entdeckt wird, ist oft die Dämmschicht durchnässt und Schimmel macht sich breit.

Damit es erst gar nicht so weit kommt, sollten alle Hausbesitzer ihr Dach im Frühjahr sorgfältig kontrollieren lassen. Während der Hausherr das Flachdach unter Umständen selbst untersuchen kann, sollte er beim geneigten Dach einen Fachmann beauftragen. Rund eine Stunde brauchen erfahrene Fachleute dafür.

Nicht nur die Ziegel müssen kontrolliert werden, sondern auch Fallrohre und Regenrinnen, Ortgangbretter, Dachflächenfenster, Gauben, Zinkeindeckungen an Kehlen und Graten, Schornsteine samt den Trittstufen für den Schornsteinfeger wie auch Schneefanggitter, Vordächer und die Paneele der Solaranlage. Alles muss sicher und fest verankert sitzen.

VPB: Abdichtung muss richtig aufgetragen werden

BERLIN. Häuser müssen gegenüber dem Erdreich abgedichtet werden, damit von außen keine Feuchtigkeit eindringen kann. Laien kennen diese Abdichtung häufig in Form eines schwarzen Anstrichs. Der darf nicht bei hohen Feuchtigkeitsbelastungen eingesetzt werden und muss, damit er zuverlässig funktioniert, auch richtig und in ausreichender Dicke aufgetragen werden, erläutert der Verband Privater Bauherren (VPB). Das funktioniert nach VPB-Erfahrung aber nicht auf jeder Baustelle. Immer öfter entdecken die Sachverständigen mangelhafte Abdichtungen. Die müssen nachgebessert werden, bevor die Dämmung eingebaut und das Erdreich beigefüllt wird. Das Problem dabei: Wird die Baustelle nicht regelmäßig von unabhängigen Experten kontrolliert, fallen solche Mängel gar nicht auf. Sie sind aber da und machen sich in ein paar Jahren durch feuchte Kellerwände bemerkbar. Die müssen saniert werden. Oft ist dann schon die Gewährleistungsfrist abgelaufen und die Bauherren müssen den Schaden selbst bezahlen. Der VPB rät deshalb zur Vorsorge und zur regelmäßigen Baustellenkontrolle während der Bauzeit.

VPB: Einfache Lagerkeller auch technisch simpel halten

BERLIN. Wer den Keller zum Wohnen ausbaut, der braucht dazu die entsprechenden Genehmigungen. Im Gegensatz zu einem reinen Lagerraum muss ein bewohnbarer Keller ausreichende Raumhöhen haben, besser gedämmt sein, mehr Licht und vor allem die vorgeschriebenen Fluchtwege haben, erinnert der Verband Privater Bauherren (VPB). Ein bewohnbarer Keller braucht oft auch Wasser- und Abwasseranschlüsse. Bauherren kommen dann in der Regel um die Installation einer Hebeanlage nicht herum. Die muss regelmäßig gewartet werden, damit sie zuverlässig funktioniert. Wer im Keller wohnen will oder muss, der muss also vieles bedenken und einbauen. Je simpler und robuster die technischen Lösungen sind, umso einfacher sind sie zu warten. Wer den Keller nur als Lager nutzen möchte, der sollte ihn entsprechend einfach halten und beispielsweise auf Fliesenböden oder Wandverkleidungen verzichten, rät der VPB. Je einfacher die Konstruktion, umso preiswerter ist sie und umso leichter zu pflegen.

Zink gegen Husten, Schnupfen, Heiserkeit

Fellbach – Wohin man auch hört: Überall wird zurzeit gehustet und geschnieft. Das kalte Wetter fordert seinen Tribut und quält die Patienten oft tagelang mit Husten, Schnupfen, Heiserkeit. Doch die Qualen lassen sich vermeiden oder verkürzen – durch eine gute Versorgung mit dem Spurenelement Zink. Denn Zink stärkt die Immunabwehr.

Wie man Abwehrkräfte stärkt

Fellbach – Gerade in der feuchtkalten Jahreszeit steht das Immunsystem vor großen Herausforderungen. Ob der Körper sie meistert, hängt auch von seiner Selenversorgung ab. Denn bei einem Selenmangel wird die Synthese von Antikörpern gegen fremde Substanzen reduziert. Viren und Bakterien haben dann leichteres Spiel. Doch nicht nur das Immunsystem braucht Selen. Auch die Funktion der Schilddrüse, dem selenreichsten Organ des Körpers, ist davon abhängig. Zudem ist Selen an vielen Körperfunktionen beteiligt.

Selen oder die Mär von der Giftigkeit

Fellbach – Die Menge macht’s: Sechs Gramm Kochsalz sind der Tagesbedarf eines Erwachsenen. Nimmt jemand 210 Gramm zu sich, also das 35-fache, kann dies tödlich enden. Dennoch käme niemand auf die Idee, Salz als giftig zu bezeichnen. Beim ebenfalls lebensnotwendigen Selen dagegen ist dies anders. 70 Mikrogramm werden als Tagesdosis empfohlen, erst das 3200-fache wäre lebensgefährlich. Eine versehentliche Selenvergiftung ist also nahezu ausgeschlossen, zumal sie sich ankündigt: Knoblauchartiger Atemgeruch, Durchfall, Übelkeit oder Bauchschmerzen können bei Überdosierungen auftreten.

Zink – wenn es im Hals kratzt und die Nase läuft

Fellbach – Eine Erkältung dauert mit Behandlung sieben Tage, ohne Behandlung eine Woche. Wirklich? Spätestens seit dem Jahr 2010 gilt diese Volksweisheit als widerlegt. Wissenschaftler hatten damals herausgefunden, dass sich die Leidenszeit bei Husten, Schnupfen, Heiserkeit durch die Einnahme von Zink offenbar verkürzen lässt. Gerade im beginnenden Herbst mit seinem nass-kalten Wetter ist dies für viele Menschen eine gute Nachricht.

Damit Stress nicht auch noch die Abwehrkräfte schwächt

Fellbach – Traurig, aber wahr: Stress und Alter schwächen das Immunsystem. Denn das Organ, das die Abwehrkräfte maßgeblich beeinflusst, verliert im Laufe des Lebens an Kraft: Die Thymusdrüse. Sie befindet sich hinter dem Brustbein und produziert spezielle Eiweißstoffe – sogenannte Thymuspeptide.

Krebs überstanden – was nun? biosyn forscht für die Zeit danach und unterstützt Deutsche Krebshilfe

Berlin/Fellbach – Seit 1990 ist die Zahl der jährlichen Krebsneuerkrankungen um fast 30 Prozent angestiegen. Soweit die schlechte Nachricht. Die Gute ist, dass sich die Zahl derjenigen, die mit einer Krebserkrankung im Großen und Ganzen beschwerdefrei leben, deutlich stärker gewachsen ist. Anteil daran hat auch die biosyn Arzneimittel GmbH in Fellbach. Sie hat intensiv die medizinische Nutzung des Spurenelements Selen erforscht, durch das Nebenwirkungen und Spätfolgen von Krebserkrankung und Behandlung verringert oder vermieden werden können.

ÖKO-TEST: Sehr gut für Folsäure von biosyn

Fellbach – Neun von zehn Schwangeren nehmen nach den Erkenntnissen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) nicht genügend Folsäure zu sich und riskieren damit beim Ungeborenen Entwicklungsstörungen, insbesondere der Wirbelsäule, der Lippen-Gaumenspalte und Schäden am Nervensystem.

Weltkrebstag 2016: Nebenwirkungen nicht schutzlos ausgeliefert

Fellbach – Rund 500.000 Menschen erkranken in Deutschland jedes Jahr an Krebs. Dank des medizinischen Fortschritts haben sich ihre Überlebenschancen in den
letzten Jahren deutlich verbessert – allerdings oft um den Preis einer verminderten Lebensqualität.

VPB: Verkäufer sollten Unterlagen für Käufer zusammenstellen

BERLIN. Wer sein privates Haus verkauft, der sollte das gut vorbereiten, empfiehlt der Verband Privater Bauherren (VPB). Zwar gibt es beim Privatverkauf keine gesetzlichen Vorgaben, was Verkäufer den Käufern übergeben müssen – außer dem gültigen Energieausweis, aber die meisten Käufer erwarten doch schon früh aussagekräftige Unterlagen, die es ihnen erlauben, den Wert der Immobilie einzuschätzen. In jedem Fall sollte der Verkäufer belegen können, dass das Haus so genehmigt wurde, wie es heute da steht. Es ist deshalb ratsam, Pläne, Statik, Genehmigungen und Mess- und Wartungsprotokolle zusammenzustellen. Sind Pläne nicht mehr auffindbar, müssen sie zwar nicht extra besorgt werden, aber es macht einen besseren Eindruck. Des Weiteren sollten Eigentümer Rechnungen über Reparaturen, Garantieurkunden und Gebrauchsanweisungen bereithalten. Im Idealfall gelingt es dem Verkäufer – auch mithilfe der Grundbuchauszüge – lückenlos zu belegen, dass das Haus ihm gehört, keine Schulden, Baulasten oder sonstige Verbindlichkeiten auf dem Besitz liegen und das Haus in allen Teilen genehmigt und technisch gut in Schuss ist. Liegen Grundbuchlasten auf dem Besitz kommt das in der Regel spätesten beim Notartermin ans Licht und bringt dann Erklärungsnöte und Ärger. Deshalb rät der VPB: Frühzeitig so viel wie möglich zusammenstellen und Fakten offenlegen, sonst springen die Kaufinteressenten vielleicht wieder ab.

VPB rät: Dachentwässerung regelmäßig warten

BERLIN. Starkregen gehört zu den Wetterphänomenen, an die sich die Mitteleuropäer zwar gewöhnt haben, gegen die sie aber noch nicht allzu viel ausrichten können. Starkregen führt immer wieder zu Wasserschäden in Wohnhäusern. Manchmal werden die Keller ganzer Wohngebiete überflutet. Zwar werden inzwischen in Neubaugebieten die Kanäle entsprechend größer dimensioniert und landesweit Retentionsflächen angelegt, aber das alles nützt nichts, wenn der einzelne Hausbesitzer seine Immobilie nicht in Schuss hält und so immer wieder Wasser ins Haus eindringen kann, mahnt der Verband Privater Bauherren (VPB). Zur Pflege der Immobilie gehört unbedingt das regelmäßige Reinigen und Freihalten von Abwasserrohren auf dem Dach. Sowohl die Regenrinnen und Fallrohre beim Satteldach müssen freigehalten werden, als auch die innenliegenden Abflüsse auf dem Flachdachbungalow. Sind die Abflüsse verstopft, sucht sich das Wasser immer andere Wege und läuft dann oft auch ins Haus. Feuchte Wände und Schimmel sind die Folgen, und teuer wird deren Beseitigung. Der VPB rät deshalb: Regelmäßig die Entwässerungssysteme warten.

Lymphödem – was tun?

Fellbach – Lymphödeme können alle treffen die eine schwere Operation, eine Krebsbehandlung oder einen Unfall hinter sich haben. Sie leiden oft unter diesen Stauungen der Lymphflüssigkeit, die Arme und Beine oft massiv anschwellen lassen – und wissen nicht, wie sie mit diesem schmerzhaften Problem umgehen sollen.

Hoffnung auf Selen – Neue Patienteninformation „Besser durch die Krebstherapie“

Fellbach – Mit Mikronährstoffen Krankheiten verhindern? Die medizinische Wissenschaft geht dieser Frage intensiv nach. Insbesondere auf das Spurenelement Selen richtet sich das Interesse. Immerhin ist Selen wichtig für die Funktion vieler Enzyme, etwa von Glutathion-Peroxidase. Dieses Enzym fängt aggressive freie Radikale ein, die die Erbsubstanz und Gefäße schädigen können. Unstrittig ist, dass eine ausreichende Selenversorgung für viele Körperfunktionen notwendig ist, etwa für das Immunsystem oder die Funktion der Schilddrüse.

Blutvergiftung – die unterschätzte Todesgefahr

Fellbach – 137 Menschen sterben in Deutschland durchschnittlich Tag für Tag an einer Blutvergiftung. Damit ist die Sepsis – so der medizinische Fachbegriff – nach Herzinfarkt und Krebs die dritthäufigste Todesursache. Doch wer weiß das schon? Dabei kann es jeden treffen: Babys, Schüler nach einer harmlosen Sportverletzung, den Manager nach dem Herzinfarkt, die Hausfrau nach einem Schnitt und ältere Menschen nach einem Sturz. Je schneller Sepsis erkannt wird, desto größer ist die Überlebenschance.

ÖKO-TEST zeichnet Folsäure von biosyn im „Jahrbuch Kleinkinder 2014“ mit „sehr gut“ aus

Fellbach – Mit „sehr gut“ hat die Verbraucherzeitschrift ÖKO-TEST die Folsäure von biosyn in ihrem „Jahrbuch Kleinkinder 2014“ bewertet. Das Präparat enthält fünf Milligramm des B-Vitamins und eignet sich daher nicht nur zur Vorbeugung, sondern auch zur Behandlung eines Folsäuremangels, lobten die Tester.

Pharma-Oscar geht erneut an biosyn

Frankfurt – Die Bedeutung von Selen für die Gesundheit wird immer offensichtlicher: Ob Onkologie, Intensivmedizin oder Endokrinologie – 45 Studien in den letzten 15 Jahren belegen einen engen Zusammenhang zwischen dem Selenspiegel im Blut und dem Krankheitsverlauf. In nahezu allen Fällen hatte ein niedriger oder ein durch Krankheit erniedrigter Selenspiegel eine schlechtere Prognose zur Folge.

Hartnäckige Erkältung mit Zink austreiben

Fellbach – In der kalten Jahreszeit sind Erkältungen nicht selten. Das Immunsystem wird durch Kälte, Temperaturschwankungen und die trockene Heizungsluft stark beansprucht. So haben Viren und Bakterien ein leichtes Spiel. Bei den ersten Symptomen einer Erkältung lohnt sich der Griff zum Spurenelement Zink. Durch dessen Einnahme ist die Erkältung schnell wieder vorbei. Zu diesem Ergebnis kommt eine Metaanalyse indischer Wissenschaftler, für die sie 16 medizinische Studien ausgewertet haben.

Labormedizin: Honorierung veränderten Strukturen anpassen

Berlin – Die laborärztliche Versorgung hat sich in den letzten Jahren grundlegend verändert. Innovative Analysemethoden einerseits und der Aufbau von IT-Infrastrukturen andererseits erlauben eine Krankheitsdiagnostik in zuvor nie gekannter Genauigkeit, Qualität und Geschwindigkeit. Darauf hat der Berufsverband Deutscher Laborärzte (BDL) in Berlin aus Anlass des morgigen Welttags des Labors aufmerksam gemacht.

Welttag des Labors – Blick auf den Arzt im Hintergrund

Berlin – Rund zwei Drittel aller ärztlichen Diagnosen beruhen auf Laboruntersuchungen oder werden durch sie bestätigt. Nach den Hausärzten sind die Labormediziner die am häufigsten konsultierte Facharztgruppe. Doch wem ist das bewusst? Deutschlands Laborärzte wollen dies ändern.

Kostenstudie zeigt: Laborärzte bleiben auf Kosten sitzen

Berlin – In die laufenden Gespräche zur Überarbeitung des Einheitlichen Bewertungsmaßstabs (EBM), nach dem vertragsärztlicher Leistungen vergütet werden, hat der Berufsverband Deutscher Laborärzte nun erste Ergebnisse seiner Kostenstudie eingebracht. Die Studie legt Finanzierungslücken offen, die die laborärztliche Versorgung gesetzlich Versicherter in Deutschland gefährden.

Die Zweite Kammer – Thomas Postina in seiner PharmInd-Kolumne April 2017

Das eigentliche Machtzentrum der deutschen Gesundheitspolitik ist nicht das Bundesgesundheitsministerium in der Berliner Friedrichstraße. Dort werden allenfalls die Rahmenbedingungen gesetzt. Die Macht konzentriert sich längst in der Wegelystraße 8, dem Sitz des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA). Als Träger der mittelbaren Staatsverwaltung setzt dieses Selbstverwaltungsgremium gesetzliche Vorgaben in konkrete Vorschriften um und beeinflusst damit letztlich die medizinische Versorgung jedes einzelnen gesetzlich Krankenversicherten, aber auch die wirtschaftlichen Chancen der Leistungserbringer, etwa der Pharma-Industrie, schreibt PPR-Geschäftsführer Thomas Postina in seiner PharmInd-Kolumne im April.

VPB rät: Makler-Honorar aushandeln

BERLIN. Wer den Makler beauftragt, der bezahlt ihn auch. Was das „Bestellerprinzip“ ist, das hat sich inzwischen herumgesprochen. Allerdings ist noch nicht überall bekannt, wann es angewendet wird, so beobachtet der Verband Privater Bauherren (VPB). Wer bestellt, der bezahlt – das gilt bislang nämlich nur bei der Vermietung von Wohnraum, nicht beim Verkauf. Gleich, ob es sich um eine Eigentumswohnung, ein Ein- oder Mehrfamilienhaus handelt, beim Verkauf gibt es laut VPB bislang keine rechtliche Regelung. Zwar wird inzwischen in der Politik diskutiert, ob das Bestellerprinzip in Zukunft auch beim Verkauf gelten soll, aber bis das geregelt ist, können Käufer und Verkäufer die Höhe der Maklergebühr (Courtage) und ihre Aufteilung untereinander frei aushandeln. Damit ist eine gewisse Verfügungsmasse verbunden, die vielleicht manchen Kaufabschluss beschleunigt.

VPB: Statt Umzug im Alter Haus anpassen!

BERLIN. Viele Menschen hängen am eigenen Heim und möchten im Alter nicht umziehen, sondern möglichst lange in ihrem Zuhause leben, beobachten die Sachverständigen des Verbands Privater Bauherren (VPB) immer wieder. Das ist sinnvoll, denn die Bewohner kennen ihr Haus in- und auswendig, finden Schalter im Dunkeln und sind in der Nachbarschaft bestens integriert. Außerdem ist die ambulante Versorgung zu Hause angesichts der demografischen Entwicklung erste Wahl. Laut VPB können die meisten Häuser mit der entsprechenden fachlichen Beratung gut umgebaut und fürs Alter angepasst werden. Der erste Schritt ist immer die Besichtigung vor Ort. Dabei werden die Bedürfnisse der Bewohner geklärt, denn barrierearm heißt ja nicht automatisch rollstuhlgerecht. Nicht jeder Senior sitzt im Rollstuhl. Die Bedürfnisse sind viel individueller, deshalb müssen sich die Umbaumaßnahmen auch nach den zu erwartenden Einschränkungen der Bewohner richten. Vorausschauende Bauherren fragen auch ihren Arzt, wie sich ihre Gebrechen voraussichtlich entwickeln werden. Diese Prognose sollte in die Umbauüberlegung einfließen. Der unabhängige Sachverständige hilft bei den Entscheidungen und überwacht die Umbauarbeiten.

Der VPB bietet dazu das Einstiegspaket „70plus Barrierearm“ an. Mehr dazu unter http://www.vpb.de/vpb-einstiegspaket-barrierearm.html

Endlich mehr Verbraucherschutz auf dem Bau: Bundestag setzt VPB-Empfehlungen im neuen Bauvertragsrecht

BERLIN. Der Deutsche Bundestag wird heute, in seiner 221. Sitzung, das neue Bauvertragsrecht beschließen. Er folgt dabei den Vorschlägen von Verbraucherschützern wie dem Verband Privater Bauherren (VPB). Schlüsselfertigunternehmer müssen künftig Verbrauchern vor Vertragsschluss eine Baubeschreibung zur Verfügung stellen, die die wichtigsten Regelungen des Bauprojektes enthält.

Außerdem müssen sie im Bauvertrag einen verbindlichen Fertigstellungstermin nennen. Und der Gesetzgeber stellt nun endlich sicher, dass Bauherren alle nötigen Unterlagen zu ihrem Bauprojekt erhalten, denn nur so können sie beispielsweise prüfen und belegen, ob ihr Haus geltenden Bauvorschriften entspricht.

VPB-Ombudsmann hilft bei vertraglichen Problemen

BERLIN. Bauen ist komplex. Deshalb gibt es beim Bauen auch Streit – mit Behörden, Planern, Baufirmen, Nachbarn. Und weil Streiten immer Zeit und Geld kostet, lohnt es sich, Streit zu vermeiden – das zumindest empfehlen die Sachverständigen des Verbands Privater Bauherren (VPB), die täglich mit Ärger und Missverständnissen auf der Baustelle zu tun haben.

VPB empfiehlt: Barrieren von Anfang an vermeiden

BERLIN. Häuser sind teuer. Umso wichtiger ist es, sie nachhaltig zu planen, damit sie lange bewohnbar bleiben. „Vorausschauende Bauherren denken deshalb auch von Anfang an barrierearm“, empfiehlt Dipl.-Ing. Irmtraud Swoboda, Sachverständige des Verbands Privater Bauherren (VPB). „Nur wer sein Haus in jungen Jahren schon barrierearm plant, der kann es im Alter lange bewohnen“, gibt die Leiterin des VPB-Büros Gießen-Wetzlar zu bedenken. „Außerdem sind barrierearme Häuser in unserer alternden Gesellschaft leichter verkäuflich als Häuser mit Hindernissen.“

VPB rät: Haus erst individuell planen lassen, dann Baufirma suchen

BERLIN. „Viele Bauherren schließen heute Hausbau-Verträge über 500.000 Euro oder mehr ab, ohne zu wissen, ob das Haus, das sie kaufen, auf ihrem Grundstück überhaupt gebaut werden darf.“ Diesen gefährlichen Trend beobachtet seit längerem schon Dipl.-Ing. Gerhard Schoberth, Bausachverständiger beim Verband Privater Bauherren (VPB) und Leiter des VPB-Büros

Alpenvorland. „Ein großes Problem ist dabei die untrennbare Verknüpfung von Planungs- und Bauleistungen vom gleichen Anbieter.“ Warum ist das so problematisch?

VPB: Auch Rohrleitungen müssen gedämmt werden

BERLIN. Rohrleitungen sind unentbehrlich, sie sichern die Kalt- und Warmwasserversorgung und die Heizung im Haus. Seit Einführung der Energieeinsparverordnung (EnEV) müssen Rohrleitungen gedämmt werden. „In rund 80 Prozent der Fälle wird das aber nicht ordentlich erledigt“, kritisiert Dipl.-Ing. (FH) Marc Ellinger vom Verband Privater Bauherren (VPB). „Erstaunlicherweise lassen auch große, eigentlich erfahrene Anbieter bei diesem Detail oft die nötige Sorgfalt vermissen“, beobachtet der Leiter des VPB-Büros Freiburg-Südbaden.

VPB-Umfrage: Private Bauherren sind in vielen Fällen auf Schlüsselfertigfirmen angewiesen

BERLIN. Private Bauherren sind bei ihrer Suche nach einer Eigentumswohnung oder einem Einfamilienhaus häufig auf die Angebote von Schlüsselfertiganbietern angewiesen, mit allen damit verbundenen Risiken. Wie groß ist der Einfluss der Baufirmen in Deutschland? Dominieren einzelne den Markt? Häufen sich die Insolvenzen? Das Institut Privater Bauherren (IPB) wollte das genauer wissen und bat die Sachverständigen des Verbands Privater Bauherren (VPB) in den bundesweiten Regionalbüros um ihre Einschätzung der Lage.

Verband Privater Bauherren zum 40. Jubiläum: Die Wohnungsmisere kann nur mit den privaten Bauherren gelöst werden

BERLIN. Ganze 95 Milliarden Euro investieren private Bauherren jedes Jahr in Wohnungen. „Der Eigentumsanteil privater Bauherren am Gesamtbestand der vermieteten und selbstgenutzten Wohnungen liegt bei über 80 Prozent. Der größte Anteil unserer Wohnungen in Deutschland wird von privaten Bauherren gebaut, gekauft oder modernisiert.“ Dies betonte Thomas Penningh zum 40. Jubiläum des Verbands Privater Bauherren (VPB) gestern (22.) in Berlin. Der VPB-Präsident hieß dazu Vertreter der Politik und der Spitzenverbände der Immobilienwirtschaft in der Hamburger Landesvertretung willkommen.

VPB warnt vor Vermittlung unbebaubarer Grundstücke: Problematische Entwicklung birgt hohes Risiko für Bauherren

BERLIN. Wer baut, der braucht ein Grundstück. Die sind rar. Angehende Bauherren sind deshalb schon einmal bereit, ungewöhnliche Wege zu gehen, um an das begehrte Terrain zu kommen, wie etwa der gemeinsame Kauf und die anschließende Parzellierung eines großen Grundstücks mit anderen zusammen. „Das kann ins Auge gehen“, warnt Dipl.-Ing. Herbert Oberhagemann vom Verband Privater Bauherren (VPB). In Hamburg, wo der Sachverständige das VPB-Büro leitet, sind schon mehrere Bauherren einem besonders ausgeklügelten Verkaufsmodell aufgesessen:

VPB warnt: Bei Verdacht auf Mängel Immobilie gründlich prüfen lassen

BERLIN. Die meisten kaufen neue Eigentumswohnungen direkt vom Bauträger. Den Preis zahlt man dabei meist in vorab vereinbarten Raten nach Abschlagszahlungsverordnung, entsprechend dem Baufortschritt. Der Kauf wird beim Notar protokolliert. Auf den Namen der Käufer wird eine Auflassungsvormerkung im Grundbuch eingetragen. Zur Sicherheit. Käufer sollten sich aber nicht allzu sehr in Sicherheit wiegen, warnt der Verband Privater Bauherren (VPB), denn falls sie mit ihren Raten in Verzug geraten, ist die Wohnung unter Umständen schnell wieder weg.

VPB: Auch Schlüsselfertighäuser müssen individuell geplant werden

BERLIN. Wer schlüsselfertig baut, der will möglichst wenig mit seinem Hausbau zu tun haben und delegiert deshalb Planung und Ausführung an eine entsprechende Firma. Neun von zehn Bauherren tun das heute. Viele haben dennoch jede Menge Ärger mit ihrem eigenen Projekt. Ein Klassiker unter den Problemen ist die mangelhafte Planung, so beobachten die Sachverständigen des Verbands Privater Bauherren (VPB) immer wieder.

Neuer VPB-Ratgeber: Hausbau im Bautagebuch richtig dokumentieren

BERLIN. „Viele Bauherren führen Bautagebücher. Nicht alle nutzen dabei die Möglichkeiten zur lückenlosen Dokumentation ihres Bauprojektes. Das sollten sie aber, sonst wird aus dem Bautagebuch lediglich ein nettes Erinnerungsalbum“, beobachtet Dipl.-Ing. (FH) Marc Ellinger, Sachverständiger beim Verband Privater Bauherren (VPB) und Leiter des VPB-Büros Freiburg-Südbaden. „Mit ein paar einfachen Grundregeln lässt sich aus dem Bautagebuch aber viel mehr machen, nämlich die chronologische Erfassung des gesamten Projektes. Ein gut geführtes Bautagebuch kann später sogar dabei helfen, Ursachen für Probleme und Mängel zu rekonstruieren.“

VPB-Umfrage: Typische Probleme beim Kauf von Neubau-Eigentumswohnungen

BERLIN. Im Augenblick werden bundesweit mehr Eigentumswohnungen gekauft als Einfamilienhäuser. Vor allem in den Städten geht der Trend zum Eigenheim auf der Etage. Die meisten Wohnungsanlagen werden von Bauträgern realisiert. Die wenigsten Bauherren wissen ganz genau, auf was sie sich beim Kauf einer Wohnung einlassen: lückenhafte Bauunterlagen, überzogene Zahlungspläne, vage Termine und möglicherweise noch viele Jahre Ärger durch mangelhafte Bausubstanz zählen zu den ganz realen Gefahren. Der Verband Privater Bauherren (VPB) hat seine Regionalbüros in den großen Städten um eine Einschätzung der Lage gebeten – wie ist die Lage am Neubaumarkt? Welche Erfahrungen machen private Bauherren beispielsweise in Städten wie Berlin, Hamburg, München, Frankfurt, Leipzig, Köln, Stuttgart, Tübingen, Kiel, Regensburg, Bielefeld und Heilbronn?

VPB: Auch Schlüsselfertighäuser müssen individuell geplant werden

BERLIN. Wer schlüsselfertig baut, der will möglichst wenig mit seinem Hausbau zu tun haben und delegiert deshalb Planung und Ausführung an eine entsprechende Firma. Neun von zehn Bauherren tun das heute. Viele haben dennoch jede Menge Ärger mit ihrem eigenen Projekt. Ein Klassiker unter den Problemen ist die mangelhafte Planung, so beobachten die Sachverständigen des Verbands Privater Bauherren (VPB) immer wieder.

Obwohl die Bauherren das Haus schlüsselfertig aus dem Katalog wählen, muss das Projekt für den jeweiligen Standort geplant und oft auch genehmigt werden. Das klappt nicht immer auf Anhieb, denn die Bebauungspläne der Kommunen schreiben mitunter verbindliche Größen, Höhen, Grenzabstände und Firstrichtungen vor. Damit das gewünschte Haus aufs Grundstück passt, muss es also individuell angepasst werden, müssen Grundrisse verändert, Höhen variiert und Baumassen verschoben werden.

Diese Planungsleistungen übernehmen nicht alle Schlüsselfertiganbieter selbst. Manche haben dazu Planungsbüros an der Hand, an die sie die Bauherren verweisen. Die Bauherren müssen die Planungen dann bei diesem Planungsbüro selbst beauftragen. Das macht Mühe, kostet Zeit und Geld – und relativiert den Vorteil des Bauens aus einer Hand erheblich. Statt eines einzigen Vertrags nur mit der Baufirma haben die Bauherren nun zwei – und mitunter auch noch mehr – Verträge und Vertragspartner. Der VPB warnt in diesem Zusammenhang vor einem Vertragsdschungel, der häufig Probleme nach sich zieht, vor allem, wenn etwas schief geht und sich die Vertragspartner gegenseitig Schuld zuweisen.

Weil sich Bauherren auf das Versprechen „schlüsselfertig“ aus einer Hand verlassen, hinterfragen sie auch nur selten die Verträge, die die Planer den Bauherren für die Baugenehmigungsplanung vorlegen. Viele Bauherren glauben vielmehr, diese Planer seien nun „ihre“ Architekten und kümmerten sich damit auch um ihren gesamten Bau.

Das ist oft ein Irrtum, warnt der Verband Privater Bauherren. Die Leistungen der Planer beziehen sich oft ausschließlich auf die Vorbereitung der Baugenehmigung. Und auch das klappt nicht in jedem Fall reibungslos. VPB-Sachverständige kennen Fälle, in denen die Planungsunterlagen für das schlüsselfertige Haus von den beauftragten Planern zwar angepasst wurden, von der Baubehörde aber später nicht genehmigt wurden. Was passiert dann? Dann gerät das gesamte Projekt ins Rutschen. In jedem Fall kommt es zu zeitlichen Verzögerungen, oft zu erheblichen Zusatzkosten.

Verschiedene Fragen stehen im Raum: Muss das Planungsbüro weitere Unterlagen vorlegen, bis die Genehmigung erteilt wird oder kostet das wieder extra? Wer übernimmt die Kosten, wenn das ursprünglich vorgesehene Haus durch die Umplanungen teurer wird? Um wie lange verzögert die schlecht vorbereitete Baugenehmigung den Baubeginn? Übernimmt die Bank auch die Finanzierung des eventuell teureren Hauses? Ab wann läuft der Kredit? Und müssen Bauherren ihn schon bedienen, obwohl das Haus noch gar nicht genehmigt ist, geschweige denn sich im Bau befindet? Um wie viele Monate verschiebt sich der Einzug? Und was passiert, wenn die Mietwohnung schon gekündigt, der Umzug gebucht und die Kinder schon in der neuen Schule angemeldet sind?

Wer sich auf Versprechungen verlässt, der ist oft verlassen. Der VPB rät angehenden Bauherren deshalb dringend, Bauverträge für schlüsselfertige Immobilien nie vor sorgfältiger Prüfung vor allem durch den unabhängigen Bausachverständigen zu unterzeichnen. Nur so werden Bauleistungslücken in Verträgen entdeckt, fallen fehlende Pläne, ungenaue Termine und vage Zusagen auf.

Der Teufel steckt im Detail – Thomas Postina in seiner PharmInd-Kolumne März 2017

Auch nach seiner Verabschiedung bietet das Arzneimittelversorgungsstärkungsgesetz (AMVSG) weiter Konfliktpotenzial, konstatiert PPR-Geschäftsführer Thomas Postina in seiner PharmInd-Kolumne in der März-Ausgabe. Denn was der Gesetzgeber mit seiner Zustimmung im Bundestag grundsätzlich regelt, müssen Verordnungsgeber und Selbstverwaltung anschließend noch im Detail ausgestalten.

Eines dieser Details ist das Arztinformationssystem (AIS). Es soll dazu dienen, die Ärzte binnen vier Wochen über die Ergebnisse der frühen Nutzenbewertung durch den Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) und dessen Entscheidungsgründe zu unterrichten. Dazu sollen diese Informationen in die elektronischen Praxisverwaltungssysteme der niedergelassenen Ärzte integriert werden.

VPB-Bauherren-Chat: Barrieren von Anfang an vermeiden

„Vorausschauende Bauherren denken von Anfang an barrierearm“, empfiehlt Dipl.-Ing. Irmtraud Swoboda, Sachverständige des Verbands Privater Bauherren (VPB). „Nur wer sein Haus in jungen Jahren schon barrierearm plant, der kann es im Alter lange bewohnen“, gibt die Leiterin des VPB-Büros Gießen-Wetzlar zu bedenken. „Außerdem sind barrierearme Häuser in unserer alternden Gesellschaft leichter verkäuflich als Häuser mit Hindernissen.“

Ritual ohne Folgen – Thomas Postina in seiner PharmInd-Kolumne Februar 2017

„Zur Berechnung des Abschlags nach Satz 1 ist der Preisstand vom 1. August 2009 erstmalig am 1. Juli 2018 und jeweils am 1. Juli der Folgejahre um den Betrag anzuheben, der sich aus der Veränderung des vom Statistischen Bundesamt festgelegten Verbraucherpreisindex für Deutschland im Vergleich zum Vorjahr ergibt.“

So nüchtern liest sich eine Passage des GKV-Arzneimittelversorgungsstärkungsgesetzes (AMVSG), dem der Bundestag Mitte Februar zugestimmt hat. Es geht um ein altes Thema, schreibt PPR-Geschäftsführer Thomas Postina in seiner PharmInd-Kolumne in der Ausgabe vom Februar: Der gesetzlich verordnete Preisstopp für alle nicht mit Preisregulierungen belegten Arzneimittel. Seit 2009 – also seit acht Jahren – sind deren Herstellerabgabepreise unverändert. Nicht einmal die Steigerung der Lebenshaltungskosten konnte bisher weitergegeben werden.

Nüchterner Blick auf Lieferengpässe – Thomas Postina in seiner PharmInd-Kolumne Januar 2017

Wenn in China ein Sack Reis umfällt, dann sorgt selbst dies nicht einmal im Zeitalter von Social Media für Aufruhr. China ist weit weg und die Ernährungslage in Deutschland davon ungefährdet. Wenn in China jedoch eine Pharmaproduktion explodiert, dann kann dies anders aussehen. Dann machen sich Ärzte und Apotheker – zu Recht – Sorgen um die Arzneiversorgung und die Politik diskutiert heftig über das Problem der Lieferengpässe.

Genau dies ist derzeit wieder der Fall, schreibt PPR-Geschäftsführer Thomas Postina in seine PharmInd-Kolumne im Januar. Es geht um die Antibiotika-Kombination Piperacillin/Tazobactam. Sie ist kaum noch zu haben, da eine Explosion in der chinesischen Fabrik die Produktion lahmgelegt hat. Der Fall zeigt eindringlich die Kehrseite einer immer stärkeren Konzentration auf wenige Produktionsstätten, durch die Scaleneffekte generiert und die Wettbewerbsfähigkeit gesichert werden soll.

VPB-Umfrage: Private Bauherren sind in vielen Fällen auf Schlüsselfertigfirmen angewiesen

BERLIN. Private Bauherren sind bei ihrer Suche nach einer Eigentumswohnung oder einem Einfamilienhaus häufig auf die Angebote von Schlüsselfertiganbietern angewiesen, mit allen damit verbundenen Risiken. Wie groß ist der Einfluss der Baufirmen in Deutschland? Dominieren einzelne den Markt? Häufen sich die Insolvenzen? Das Institut Privater Bauherren (IPB) wollte das genauer wissen und bat die Sachverständigen des Verbands Privater Bauherren (VPB) in den bundesweiten Regionalbüros um ihre Einschätzung der Lage.

Laut Ergebnis der Umfrage werden in Deutschland Einfamilienhäuser vorrangig von Bauträgern angeboten. Dabei variieren die Zahlen in den einzelnen Gebieten, in etwa der Hälfte der Regionen, nämlich im ländlicheren- und Vorstadtbereich bieten Bauträger vor allem Einfamilienhäuser an, in knapp einem Fünftel (19 Prozent) der Regionen, vorwiegend in den Städten, bieten Bauträger eher Eigentumswohnungen an, und in gut einem Drittel (31 Prozent) der Regionen erstellen Bauträger sowohl Eigentumswohnungen als auch Einfamilienhäuser.

Ursache für das breite Bauträgerangebot ist der Mangel an freien Grundstücken. Die meisten Kommunen bieten heute privaten Bauherren kein Bauland mehr an. Sie machen es sich leicht und vergeben das Land lieber an Bauträger, die sich dann um alles Weitere kümmern, von der Entwicklung über den Verkauf bis zur Bebauung. Private Bauherren sind damit hochgradig abhängig von den Schlüsselfertiganbietern. Diese diktieren Preise und Termine, aber auch Baustil, Konstruktionsweise, Energieeffizienz und Materialwahl. Private Bauherren, die auf eine bestimmte Wohnlage angewiesen sind, müssen die Vorgaben akzeptieren oder sie bekommen das gewünschte Objekt nicht. Auch die Bitten um konkrete Pläne und Berechnungen, um exakte Bau- und Leistungsbeschreibungen oder Materialangaben bleiben oftmals unbeantwortet.

Im Baugeschäft haben private Bauherren bislang nur sehr wenige Verbraucherschutzvorschriften. Ändern soll sich das mit dem neuen Bauvertragsrecht, für das sich der VPB seit vielen Jahren aktiv einsetzt, das aber nun schon seit Monaten im Gesetzgebungsverfahren festhängt. Geht ein Bauträger pleite, droht ihnen unter Umständen sogar der Totalverlust ihres Geldes. Daran wird das neue Bauvertragsrecht nichts ändern, weil es den Bauträgervertrag nur sehr kursorisch behandelt. Hier sind weitere gesetzliche Maßnahmen erforderlich, auf die der VPB seit längerem drängt.

Unter der kommunalen Praxis, die Erschließungsplanung ganzer Baugebiete an einen Schlüsselfertiganbieter zu übertragen, leidet häufig auch das städtebauliche Bild der Neubaugebiete. Denn phantasielos geplante Grundstückszuschnitte und die angebotene Einheitsarchitektur vieler Baufirmen lässt Neubaugebiete im ganzen Land beliebig und trist wirken. Baukultur kann sich so nicht entwickeln. Laut Umfrage des Instituts Privater Bauherren dominieren in 44 Prozent der Regionen jeweils nur einige wenige Schlüsselfertigunternehmen den gesamten Markt. Das ist knapp die Hälfte. In 56 Prozent der Kommunen ist das Angebot vielschichtiger, dort teilen sich jeweils mehrere kleinere Bauträger das Geschäft. Das löst aber das Problem nicht – wer selbst und nach eigenen Vorstellungen bauen will, der findet kein Bauland.

Der VPB fordert deshalb schon lange von der öffentlichen Hand, privaten Bauherren wieder freies Bauland anzubieten. Nur so können Bauherren innovative Ideen verwirklichen und nachhaltige Häuser bauen. Nur so bekommt auch Baukultur wieder eine Chance.

Privaten Bauherren rät der VPB in jedem Fall, die ihnen offerierten Bauvertragsentwürfe vor der Unterschrift immer bautechnisch und baurechtlich von unabhängigen Experten prüfen zu lassen. Nur so erfahren Bauherren, auf was sie sich im konkreten Fall einlassen.

Verband Privater Bauherren zum 40. Jubiläum: Die Wohnungsmisere kann nur mit den privaten Bauherren gelöst werden

BERLIN. Ganze 95 Milliarden Euro investieren private Bauherren jedes Jahr in Wohnungen. „Der Eigentumsanteil privater Bauherren am Gesamtbestand der vermieteten und selbstgenutzten Wohnungen liegt bei über 80 Prozent. Der größte Anteil unserer Wohnungen in Deutschland wird von privaten Bauherren gebaut, gekauft oder modernisiert.“ Dies betonte Thomas Penningh zum 40. Jubiläum des Verbands Privater Bauherren (VPB) gestern (22.) in Berlin. Der VPB-Präsident hieß dazu Vertreter der Politik und der Spitzenverbände der Immobilienwirtschaft in der Hamburger Landesvertretung willkommen.

Viele Millionen private Bauherren, so konstatierte der VPB-Chef, prägten durch ihr Engagement die Lebens-, Wohn- und auch Altersvorsorgebedingungen in Deutschland. Thomas Penningh betonte, es sei dem VPB immerwährende Verpflichtung, privaten Bauherren nicht nur persönliche und direkte Hilfe und Rat bei der Verwirklichung ihres Wohneigentums zu geben, sondern auch im steten Austausch die politischen Rahmenbedingungen für privates Wohneigentum auf Praxisgerechtigkeit zu überprüfen und zu verbessern.

Zu den Gratulanten gehörten hochkarätige Vertreter unterschiedlichster Politikbereiche. Bundesbauministerin Dr. Barbara Hendricks sprach als Schirmherrin des vom VPB ausgelobten Ideenwettbewerbs. Gesucht waren einfache, zukunftsfähige Wohnlösungen, denn nach Erfahrungen der VPB-Sachverständigen taugen vor allem Bauten mit robuster, leicht verständlicher Handhabbarkeit für den Alltag.

Staatssekretär Ulrich Kelber stellte für das Justiz- und Verbraucherschutzministerium das neue Bauvertragsrecht vor, das nach jahrelangem Engagement des VPB nun endlich transparente Vertragsbedingungen für private Bauherren schaffen soll. VPB-Präsident Penningh mahnte erneut die zügige Umsetzung des Gesetzes an und stellte mit Britta Loskamp aus dem Arbeitsministerium im Anschluss den „Check-Bauen“ vor, der auch den Arbeitsschutz mit Transparenz für Bauherren verknüpft.

Matthias Günther, Direktor des renommierten Pestel Instituts, erläuterte anhand der neuesten wissenschaftlichen Studie, wie auch Menschen mit geringerem Einkommen Wohneigentum bilden könnten, wenn die politischen Rahmenbedingungen die eigene Wohnung nicht mehr gegenüber dem Mietwohnungsbau benachteiligten.

Penningh resümierte, Wohneigentum sei für immer weniger Menschen erschwinglich – trotz stabilen und soliden Einkommens. „Dabei könnten sie in vielen Regionen sogar günstiger im Eigentum wohnen als zur Miete und hätten parallel eine krisenfeste Altersvorsorge aufgebaut“, so der VPB-Präsident. Mit solchen Maßnahmen ließe sich auch der Druck auf den Mietwohnungsbau spürbar lindern.

„Deutschland“, so mahnte Penningh, „steht bei der Förderung der Wohneigentumsbildung wie auch bei der Eigentumsquote am Ende der Skala aller Industrienationen, in der entscheidenden Altersgruppe ist die Wohneigentumsquote sogar rückläufig. Hier muss gegengesteuert werden. Privates Engagement, das dem Staat sogar finanzielle Vorteile bringt, muss anerkannt werden.“

In der Offensive Wohneigentum fordert der VPB deshalb gemeinsam mit weiteren Spitzenverbänden dringend ein Umdenken in der Politik. VPB-Präsident Penningh versprach allen Bauherren auch für die kommenden Jahrzehnte die aktive Unterstützung durch den ältesten baubezogenen Verbraucherschutzverband: „Wir werden weiter für alle Bauherren da sein – von den strategischen Leitlinien der Politik bis hin zu den bundesweiten Baustellenbegehungen und Beratungen.“ In der abschließenden Podiumsrunde mit Bundestagsabgeordneten aller Fraktionen wurden die angesprochenen Probleme und Lösungsmöglichkeiten intensiv diskutiert.